Kerndämmung: Heizkosten senken & Wohnklima verbessern

Effiziente Einblasdämmung für zweischaliges Mauerwerk – schnell, sauber und staatlich gefördert.

Haben Sie das Gefühl, dass trotz voll aufgedrehter Heizung eine unangenehme Kälte von Ihren Wänden ausgeht? Viele Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren besitzen ein zweischaliges Mauerwerk mit einem ungenutzten Hohlraum. Hier entweicht wertvolle Energie ungenutzt nach draußen.

Mit einer nachträglichen Kerndämmung (auch Hohlwanddämmung genannt) schließen wir diese energetische Lücke an nur einem Tag – meist ganz ohne Gerüst.

Was ist Kerndämmung?

Kurz erklärt

Die Kerndämmung (auch Hohlwanddämmung oder Hohlraumdämmung) ist ein Verfahren der Einblasdämmung, bei dem der Hohlraum zwischen zwei Mauerwerkslagen nachträglich isoliert wird.

Einsatzgebiet

Die Kerndämmung kommt im Wesentlichen bei zweischaligem Mauerwerk zum Einsatz. Es gibt auch Anwendungsfälle, bei dem der Hohlraum zwischen der inneren Tragschale und der äußeren Klinker- oder Putzfassade nachträglich isoliert wird.

Kosten

Dank geringer Investitionskosten rechnet sich die Maßnahme oft schon nach 4 bis 5 Jahren. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können.

Aufwand

Aufgrund unserer über 20jährigen Expertise verwenden wir ausschließlich zugelassene Dämmstoffe wie EPS-Granulat oder Perlite von ausgewählten Herstellern. Damit gewährleisten wir einen hohen Qualitätsstandard, hinter dem wir stehen.

Welche Häuser eignen sich für Kerndämmung?

Für die nachträgliche Dämmung (Kerndämmung) von Hohlräumen kommen vorrangig Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren in Betracht. Die Wandstärke beträgt meistens 32-36 cm, wobei es regionale Unterschiede geben kann. Der Hohlraum zwischen den beiden Mauerwerkslagen beträgt in der Regel 6-9 cm.

Durch das Verfahren der Einblasdämmung werden die Hohlräume geschlossen und der U-Wert gesenkt. Durchschnittlich wird dabei der U-Wert der Wand von ca. 1,6 W/m²K auf 0,38–0,48 W/m²K gesenkt und somit einerseits der winterliche Wärmeschutz als auch das Klima im Sommer verbessert.

Was sind die Vorteile der Kerndämmung?

KostengünstigDurch die geringen Kosten der nachträglichen Kerndämmung armortisiert sich die Maßnahme oft nach wenigen Jahren. Dazu können noch staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.
Schnelle Umsetzung, geringer AufwandDie Maßnahme an einem Tag erledigt und benötigt in den meisten Fällen kein Gerüst. In die Fassade wird lediglich durch die Einblasöffnungen eingegriffen.
Wohlfühlfaktor steigtDurch die höhere Oberflächentemperatur an den Außenwänden, wird das Klima im Inneren der Räumlichkeiten im Winter angehoben.
Im Sommer hingegen wird eine Überhitzung durch die Verzögerung der Wärmeübertragung realisiert.

Wie läuft eine Kerndämmung ab?

  1. Vor-Ort-Analyse – wir messen den Hohlraum und schauen uns die Umgebungsbedingungen an
  2. Anhand der Begutachtung entwerfen wir ein Bohrraster für die Einblasöffnungen, welche ungefähr einen Durchmesser von 2 cm haben
  3. In Abhängigkeit der Vor-Ort-Bedingungen bestimmen wir in Ansprache den einzublasenden Dämmstoff – zertifiziertes EPS-Granulat oder Perlite (Entlüftung des Mauerwerks erfolgt direkt an der Einblasöffnung)
  4. Nach dem vollständigen Verfüllen der Hohlräume verschließen wir die Einblasöffnungen fachmännisch und wettersicher
  5. Unterstüzung bei Erstellen des Förderungsnachweises

Häufige Fragen zur Kerndämmung (FAQ)

Gibt es für die Kerndämmung Förderung?

Ja – 15 % über BAFA (mit Energieberater) oder 20 % über die Steuererklärung verteilt auf 3 Jahre. Dazu muss man nur das Formular beim Bundesministerium der Finanzen herunterladen und uns ausgefüllt zur Unterschrift zusenden. Dabei sind wir gerne behilflich.

Wie dick muss der Hohlraum sein?

Mindestens 4 cm, optimal 6–9 cm. Wir messen das vor Ort.

Entsteht Schimmel durch Kerndämmung?

Nein – EPS-Granulat und Perlite sind diffusionsoffen und verhindern Schimmel.

Haben Sie weitere Fragen zur Kerndämmung?